Am Freitag, 17.12.2004 12:15-13:45 
spricht
                  Martin Goldstern
über 
          Monoidale Intervalle im Klonverband


Ort: "kleiner Seminarraum" des
      Instituts für Diskrete Mathematik und Geometrie,
      1040 Wien, Wiedner Hauptstrasse 8-10, Turm A, 5.Stock

Inhalt:

Ein Clone C auf einer Menge X ist eine Menge von endlichstelligen Operationen auf X, die die Projektionen enthält und unter Verknüpfung abgeschlossen ist. Um die Struktur der Clones auf einer vorgegebenen Menge X zu beschreiben, bietet es sich an, zunächst die unären Fragmente der Clones zu studieren (das sind alle Untermonoide des Monoids XX aller einstelligen Funktionen von X nach X), und dann für jedes solche Monoid M das zugehörige "monoidale Intervall" I(M) zu betrachten, das ist der Verband aller Clones C, deren unärer Teil gerade M ist.

In ersten Seminarvortrag dieses Jahres habe ich ein Resultat über das zum vollen Monoid XX gehörige monoidale Intervall I(XX) vorgestellt.

Diesmal werde ich über ein neues Resultat von Michael Pinsker berichten, das zeigt, dass es sehr viele nichtisomorphe Intervalle I(M) gibt; durch geeignete Wahl von M ist die Kardinalität (und sogar die abstrakte Verbandsstruktur) von I(M)) (fast) beliebig beeinflussbar.


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